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Mineralölwerk GmbH
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Finke Oilfinder
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Schmierstoffe in der Landwirtschaft

Schmierstoffe in der Landwirtschaft

Moderne Schlepper verfügen heutzutage meistens über einen gemeinsamen Ölhaushalt für Getriebe, Hydraulik sowie Nassbremsen (z. B. AVIATICON Agra UTTO / AVIATICON Agra Premium UTTO / AVIATICON Agra UTTO CVT), ggf. zusätzlich für den Motor (AVIATICON Super Agra STOU). Zur Erfüllung der modernen Abgasnormen, insbesondere beim Einsatz von AdBlue®, kann die benötigte ACEA-Klassifikation für Motorenöle mit einem STOU-Öl allerdings nicht mehr erreicht werden. Hier ist dann immer ein separates Motorenöl notwendig. Auch bei höheren Wechselintervallen ist der Einsatz von separaten Motorenölen notwendig. Hier werden mit allen reinen Nfz-Ölen der Finke Mineralölwerk GmbH Wechselintervalle von 500 Stunden erreicht. Ein STOU-Öl hingegen, welches Getriebe und Hydraulik sowie Nassbremsen und den Motor versorgt kommt, hier nur auf 250 Betriebsstunden.
 
Bei der Auswahl eines solchen Universalöles (UTTO oder STOU) sind die Klassifikationen und Herstellerfreigaben bzw. -empfehlungen ebenso zu beachten wie die SAE-Klassen. Die meisten Traktorenhersteller geben hier eindeutige Anforderungen an das Öl heraus.
 
Besonderes Augenmerk sollte bei der Auswahl darauf gelegt werden, ob der Schlepper über ein Schalt- oder ein stufenloses Getriebe (z.B. VARIO oder  CVT) verfügt. Aufgrund der höheren Drücke, die im Getriebe aufkommen, empfiehlt sich hier ein für die jeweilige Anwendung speziell ausgelegtes Getriebeöl (z.B. AVIATICON Agra UTTO CVT).
 
Ebenso wichtig ist ein Blick auf die Anbaugeräte, welche häufig gewechselt oder auch unter den Landwirten ausgeliehen werden. Hier kann es leicht zu Ölvermischungen kommen, die das vorgesehene Öl so sehr verändern, dass die Additive nicht mehr wirksam werden und es zu Schäden kommen. Neue Anbaugeräten werden seitens der Aggregate-Hersteller, aus Kostengründen oftmals mit einem normalen Hydrauliköl (Typ HLP oder HLP-D) befüllt und ausgeliefert.
 
Schmierstoffe in der Landwirtschaft

Beim Einsatz von Schmierfetten ist es ratsam ein hochwertiges EP-Schmierfett zu verwenden (z. B. AVIATICON Fett EP-07). Gerade bei landwirtschaftlichen Geräten sind die Arbeitsdrücke auf Schmierstellen ähnlich hoch wie bei Baufahrzeugen. Hier rechnet sich der Einsatz eines EP-Schmierfettes im Gegensatz zu den gängigen und nur geringfügig günstigeren Mehrzweck- oder sog. Staufferfetten sehr schnell. Durch den Einsatz von Hochdruck-Additiven (EP) ist das Fett wesentlich belastbarer und verbraucht sich nicht so stark. Es ist somit viel leistungsfähiger und langlebiger.
 
Bei besonderen Anwendungen kann hier auch ein noch höherwertiges Schmierfett, z.B. Hochtemperaturfett wie unser AVIATICON Finkox KEP 2 oder Langzeitfett wie unser AVIATICON Finkox LZ-84 gefordert sein.
 
Mit der Auswahl der richtigen Schmierstoffe und Schmierfette für einen Fuhrpark kann zudem die Anzahl der Produkte, die der Landwirt bevorraten muss, reduziert werden. Ein übersichtlicher Schmierstoffplan (siehe Anlage) hilft hier zusätzlich, die Übersicht zu behalten. Dieser Schmierstoffplan ist schnell erstellt und bietet sowohl in der Anwendung der Schmierstoffe, als auch bei der Nachbestellung eine gute Übersicht und eine einfache Handhabung.